25 Stunden im Einsatz: Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren Oberasbach, Altenberg und Rehdorf

Ein Tag voller Übungseinsätze, abwechslungsreicher Ausbildung und Teamarbeit liegt hinter den Jugendfeuerwehren Oberasbach, Altenberg und Rehdorf. Beim diesjährigen 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag konnten die Jugendlichen den Alltag einer Berufsfeuerwehr kennenlernen. Durch zahlreiche, von den Aktiven vorbereitete Übungseinsätze waren die Nachwuchskräfte immer wieder gefordert. Neben feuerwehrtechnischem Wissen standen dabei auch die Zusammenarbeit und die Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Dienstbeginn und Fahrzeugkontrolle

Um 9 Uhr begann der Dienst mit der Begrüßung und dem Überprüfen der Fahrzeuge und Gerätschaften. Wie bei einer Berufsfeuerwehr mussten die Jugendlichen sicherstellen, dass die Ausrüstung vollständig und einsatzbereit ist. Schließlich konnte jederzeit der nächste Alarm eingehen.

Technische Rettung auf einem Bauernhof

Bereits um 9:45 Uhr wurden die Jugendlichen zu einem Unfall auf einem Bauernhof alarmiert. Dort waren zwei Personen verunglückt. Eine Person war unter einem Heuballen eingeklemmt und musste mithilfe von Hebekissen befreit werden. Eine weitere Person befand sich in einem Anhänger und musste mit einem Flaschenzug gerettet werden.

Die Jugendlichen führten die technische Rettung gemeinsam mit erfahrenen Feuerwehrangehörigen durch, die ihnen bei Fragen und Schwierigkeiten zur Seite standen. Auch die medizinische Erstversorgung der beiden Übungspuppen gehörte zu ihren Aufgaben.

Zwei Einsätze nahezu gleichzeitig

Um 11:10 Uhr und 11:15 Uhr folgten zwei weitere Alarmierungen, die die Jugendlichen vor unterschiedliche Herausforderungen stellten.

An einer Einsatzstelle waren zwei Holzhaufen in Brand geraten. Die Jugendlichen mussten das Feuer bekämpfen und die Brandstelle kontrollieren. Zeitgleich galt es an einer anderen Örtlichkeit, eine reanimationspflichtige Person zu versorgen. Nach erfolgreicher Wiederbelebung und wiederhergestelltem Kreislauf musste die Person mithilfe einer Drehleiter auf Erdgleiche gebracht werden.

Bei diesen beiden Übungen waren sowohl die Brandbekämpfung als auch die medizinische Versorgung gefragt. Die nahezu zeitgleichen Alarmierungen machten deutlich, wie wichtig eine gute Abstimmung und Zusammenarbeit innerhalb der einzelnen Mannschaften sind.

Ausbildung in der Atemschutzzentrale

Nach dem Mittagessen stand zunächst ein Ausbildungs- und Übungsdienst in der Atemschutzzentrale des Landkreises auf dem Programm. Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Atemschutzübungsstrecke zu durchlaufen und verschiedene Sportgeräte auszuprobieren.

Dabei erhielten sie einen Einblick in die körperlichen Anforderungen, die der Atemschutzeinsatz an Feuerwehrangehörige stellt.

Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

Noch während der Nachbesprechung der Ausbildung erreichte die Jugendlichen der nächste Alarm. Gemeldet wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten, von denen einige in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren.

Die Fahrzeuge wurden besetzt und rückten zur Übung aus. Vor Ort galt es, die Lage zu erkunden, die Verletzten zu versorgen und die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen zu retten. Dabei waren erneut technisches Geschick, medizinisches Wissen und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte gefragt.

Drei kleinere Einsätze am Nachmittag

Nach einer kurzen Verschnaufpause folgten am Nachmittag drei weitere Alarmierungen an unterschiedlichen Orten. Die Fahrzeuge wurden aufgeteilt, sodass jede Mannschaft einen eigenen Einsatz übernahm.

Ein Fahrzeug rückte zu einem Brand auf einer Freifläche aus. Ein weiteres wurde zu einem Verkehrsunfall mit einem Roller alarmiert. Dort mussten die verunglückte Person medizinisch erstversorgt und die durch den Unfall verursachte Ölspur beseitigt werden.

Das dritte Fahrzeug hatte einen tierischen Einsatz: Ein Kleintier musste von einem Dach eines Klettergerüsts gerettet werden.

Die drei unterschiedlichen Szenarien sorgten für Abwechslung und zeigten, wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr sein können.

Vermisste Personen nach möglichem Gasaustritt

Um 19:30 Uhr stand ein weiterer größerer Übungseinsatz an. In einer Schule war es möglicherweise zu einem Gasaustritt gekommen. Zusätzlich wurden mehrere Personen im Gebäude vermisst.

Die Jugendlichen mussten das Gebäude mit nachgebauten Atemschutzgeräten und Taschenlampen absuchen, die vermissten Personen auffinden und sicher ins Freie begleiten. Dabei kam es besonders auf eine strukturierte Vorgehensweise, Aufmerksamkeit und die Zusammenarbeit innerhalb der Trupps an.

Ein letzter Alarm am frühen Morgen

Auch in den frühen Morgenstunden war der Dienst noch nicht beendet. Um 6:50 Uhr stand zunächst der morgendliche Dienstsport auf dem Programm. Doch kurz darauf wurde die Ruhe unterbrochen: Die Brandmeldeanlage einer Bäckerei hatte ausgelöst und der Zug musste erneut ausrücken.

Nach der Erkundung und Kontrolle der Backstube konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um einen Fehlalarm. Als Ursache wurde lediglich ein heißer Ofen festgestellt.

Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit direkt, um das Frühstück für die Mannschaft mitzunehmen.

Ein besonderer Dank gilt der Bäckerei Angies in Oberasbach, die es den Jugendfeuerwehren jedes Jahr ermöglicht, am frühen Morgen vorbeizukommen und frische Brötchen für den Abschluss des Berufsfeuerwehrtags mitzunehmen. Diese Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit und trägt wesentlich zu einem gelungenen Abschluss bei.

Dank an alle Beteiligten

Nach dem letzten Einsatz standen noch das Aufräumen und die Dienstübergabe auf dem Programm. Damit endete ein ereignisreicher Tag, der aufgrund der Zeitumstellung insgesamt 25 Stunden Dienst umfasste.

Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrer Zeit, ihrer Vorbereitung und ihrem Engagement diesen Berufsfeuerwehrtag möglich gemacht haben. Insbesondere die Aktiven, die die Übungseinsätze vorbereitet und durchgeführt haben, haben dazu beigetragen, dass die Jugendlichen zahlreiche praktische Erfahrungen sammeln konnten.

Der Berufsfeuerwehrtag ist nicht nur eine Gelegenheit, feuerwehrtechnische Fähigkeiten zu vertiefen und neue Aufgaben kennenzulernen. Er stärkt auch den Zusammenhalt zwischen den Jugendfeuerwehren Oberasbach, Altenberg und Rehdorf und zeigt, wie wichtig Teamarbeit im Feuerwehrdienst ist.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen geht damit ein besonderer Tag für unsere Nachwuchskräfte zu Ende.

Erfolgreicher Tag der offenen Tür 2025

Am heutigen Sonntag, den 14. September 2025, öffneten wir unsere Tore zum Tag der offenen Tür. Schon am Vormittag kamen zahlreiche Gäste zum ökumenischen Gottesdienst und zum anschließenden Weißwurstfrühschoppen zusammen.

Für die Kinder gab es über den ganzen Tag hinweg viel zu entdecken – von der Hüpfburg über das beliebte Wasserspritzen bis hin zu den ausgestellten Einsatzfahrzeugen. Neben unserer eigenen Flotte waren auch das BRK Oberasbach und das THW Fürth mit Fahrzeugen und Informationen vor Ort vertreten.

Unsere Kinderfeuerwehr zeigte in einer eigenen Übung, mit wie viel Freude und Eifer sie schon bei der Sache sind. Sie bewies den Zuschauern, dass bereits Kinder eine erfolgreiche Rettungsgasse bilden können.

Außerdem fand eine gemeinsame Einsatzübung mit dem BRK statt, bei der die Zusammenarbeit beider Organisationen im Mittelpunkt stand. Gezeigt wurde wie die Feuerwehr den Rettungsdienst mit einer Drehleiterrettung unterstützen kann.

Danach gab es eine kurze Vorstellung zu „Gefahren im Haushalt“, die viele wertvolle Tipps für den Alltag bot. Direkt im Anschluss übernahm die Jugendfeuerwehr das Feld und präsentierte eindrucksvoll ihr Können bei einem Kleinbrand.

Zum Abschluss des Tages wurde ein Verkehrsunfall mit zwei PKW und einem Roller simuliert. Hier konnten unsere Einsatzkräfte zeigen, wie professionell und routiniert sie im Ernstfall zusammenarbeiten.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Besucherinnen und Besucher, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben, sowie an alle Helferinnen und Helfer für ihr großartiges Engagement. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Waldbrand-Übung mit dem Landkreis Fürth

Am 01.08.2025 haben wir mit unserem komplett besetzten HLF und ELW an einer groß angelegten Waldbrand-Übung der Inspektion des Landkreises Fürth teilgenommen. Gemeinsam mit mehreren Feuerwehren aus dem Landkreis wurde unter realitätsnahen Bedingungen die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung des südlichen Waldbrandkontingentes trainiert.

Hierbei übernahm die Besatzung des Einsatzleitwagens die Koordination von zehn Fahrzeugen des Einsatzabschnittes Brandbekämpfung.

Solche Übungen sind für uns enorm wichtig, um im Ernstfall schnell, sicher und koordiniert handeln zu können – denn wenn es bei uns im Einsatzgebiet tatsächlich zu einem Waldbrand kommt, muss jeder Handgriff sitzen. 💪🔥

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und alle teilnehmenden Wehren für die tolle Zusammenarbeit! 🚒🤝🌲

Vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder! derfotophil

#Feuerwehr#Waldbrand#Übung#LandkreisFürth#Teamwork#HLF#ELW#Ehrenamt

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Neue First Responder in Oberasbach

In den vergangenen sechs Wochen wurden zwölf neue Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Stein, Oberasbach, Altenberg, Rehdorf und Weinzierlein zu First Respondern ausgebildet. In insgesamt 108 Unterrichtseinheiten wurden erweiterte Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen der Ersten Hilfe vermittelt.

Die zwölf Teilnehmer des diesjährigen Lehrgangs begannen alle im März 2025 mit einem Erste-Hilfe-Kurs zur Auffrischung der vorhandenen Kenntnisse. In den darauf folgenden Wochen gab es mehrere theoretische und praktische Unterrichtseinheiten, in denen das Wissen der notfallmedizinischen Versorgung vertieft wurde. Die First Responder rücken im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehren zu Rettungsdiensteinsätzen aus, um die Zeit zwischen Alarmierung und Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Vor allem im Fall von Reanimationen können dies wichtige Minuten sein, die den Patienten unter Umständen das Leben retten können.
Während des Unterrichts galt es sich mit den Themen Herz-Kreislauf-System, Atmung, Anatomie, Traumaversorgung, Neurologie, Hygiene, Rettungsdienstorganisation, psychologische Notfälle und noch einigem mehr auseinanderzusetzen. Vor allem wenn es zu irgendwelchen Störungen der Systeme im Körper oder Verletzungen kommt, müssen die First Responder wissen, was zu tun ist.
Während der praktischen Übungen und auch Prüfungen wurden die Ausbilder aus Stein und Oberasbach von vielen Helferinnen und Helfern – unter Anderem als Verletztendarsteller – unterstützt.
Am Ende standen die theoretischen und praktischen Prüfungen. Alle Prüflinge konnten bestehen und dürfen nun im Einsatz als First Responder mit ausrücken.
Wir gratulieren allen recht herzlich zur bestandenen Prüfung und bedanken uns bei den Helfern und Ausbildern für den betriebenen Aufwand.

Waldbrand im Tennenloher Forst

Da für den Waldbrand im Tennenloher Forst im Landkreis Erlangen-Höchstadt der Katastrophenfall festgestellt wurde, bietet das der Einsatzleitung vor Ort die Möglichkeit Einsatzkräfte aus anderen Landkreisen anzufrordern.

So waren auch 6 Kameraden aus Oberasbach in der letzten Nacht (03. auf 04.05.25) im Tennenloher Forst.

Gegen 20:15 Uhr machen sie sich auf den Weg, um gegen 21 Uhr die vor Ort eingesetzten Kräfte abzulösen und um das LF20 KatS der FF Großhabersdorf zu übernehmen.

Vor Ort angekommen, wurden die Einsatzkräfte im Waldgebiet aufgrund des Gewitters zum Eigenschutz stark reduziert und unsere Einsatzkräfte gingen im Bereitstellungsraum in Bereitstellung.

Gegen 03:00 Uhr konnten unsere Kameraden wieder einrücken.

Abschluss der Grundausbildung – Neue Feuerwehrleute in Oberasbach, Stein und Zirndorf

In den letzten zwei Monaten fand in Stein, Zirndorf und Oberasbach die MTA (Modulare Trupp-Ausbildung) statt.
Die Teilnehmenden lernen alle Grundlagen der Feuerwehr in Sachen Erste Hilfe, Technische Hilfeleistung und Brand.

Der erste Teil der MTA wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen, die die Qualifikation des „Truppmanns“ mitbringt.

Am heutigen Samstag fand hier in Oberasbach die Prüfung statt.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zur bestandenen Prüfung.

Und freuen uns 5 neue Feuerwehrleute im Oberasbacher Stadtgebiet zu begrüßen.

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